Verarbeitung:
Eine wesentliche Voraussetzung für optimale Hydrophobiereffekte ist eine sorgfältige Vorreinigung der Ware und die Entfernung aller störenden Netzmittel. Die Anwendung von WACKER® FINISH WS 60 E erfolgt normalerweise nach dem Foulard- oder Sprühverfahren.
Bei der Herstellung der Anwendungsflotten werden die Siliconemulsion und ggf. der Katalysator je nach Typ in essigsaures Wasser (pH 4-5) eingerührt.
Durch Verwendung von enthärtetem Wasser wird die Flottenstabilität verbessert.
Je nach Wasserhärte, Verschmutzungsgrad durch eingeschleppte Faserreste, Mitverwendung zusätzlicher Hilfsmittel und Flottenkonzentration sind die Flotten ca. 4-12 Stunden verwendbar.
Die Verträglichkeit mit anderen Hilfsmitteln ist im Allgemeinen gut, doch sind im Hinblick auf Flottenstabilität und Hydrophobiereffekt Vorversuche angebracht.
Bei der Verwendung von Knitterfreimitteln empfiehlt sich wegen möglicher Beeinträchtigung des Hydrophobiereffektes die Verwendung von z.B. Zinkchlorid oder Zinknitrat als Katalysator, während sich z.B. Magnesiumchlorid in dieser Hinsicht ungünstiger verhält.
Zur optimalen Hydrophobierung soll nach dem Trocknen, das bei den für die jeweiligen Faserart üblichen Temperaturen erfolgt, bei 120 - 160 °C getempert werden. Die Hydrophobierung verbessert sich jedoch auch bei mehrtägigem Lagern bei Raumtemperatur.
Richtrezeptur
20 - 40 g/l WACKER FINISH WS 60 E
2 - 4 g/l handelsüblicher Zr-Katalysator (z. B. WACKER® REPELLENT 50 CATALYST Z)