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Wie man Gebäude kühlt und Kosten senkt

Es ist ein klassischer Teufelskreis: Je wärmer es wird, desto mehr Klimaanlagen setzen wir ein. Dadurch steigt der Energieverbrauch, was wiederum die Erderwärmung anheizt. Ein bewährter Ausweg aus diesem Dilemma ist die Fassadendämmung. Unsere Musterhausstudie zeigt, dass Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) rund 59 % der für die Kühlung benötigten Energie einsparen können.

Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) entfallen 30 % des weltweiten Endenergieverbrauchs und 26 % der weltweiten energiebedingten Emissionen auf den Betrieb von Gebäuden. Ein großer Teil davon wird durch Heizen und Kühlen verursacht. Und mit zunehmender Erderwärmung wird der Energiebedarf für die Kühlung von Gebäuden weiter wachsen. Schon heute nimmt der Einsatz von Klimaanlagen zu. Dadurch steigt der Energieverbrauch, was wiederum die globale Erwärmung anheizt. Ein bewährter Ausweg aus diesem Teufelskreis ist die Dämmung der Gebäudehülle.

Komfort ist ein subjektiver Begriff, aber die meisten Menschen fühlen sich bei einer Raumtemperatur von etwa 20 °C am wohlsten. Um diese angenehme Innentemperatur aufrechtzuerhalten, steigt mit der Klimaerwärmung die Zahl der Klimaanlagen.

WDVS sparen bis zu 59 % der Kühlenergie

Wärmedämmverbundsysteme sind eine bewährte Lösung zur Dämmung von Gebäuden. Seit den 1950er Jahren werden sie vor allem in kalten Klimazonen eingesetzt, um den Heizenergiebedarf zu senken. Seit dieser Zeit tragen unsere polymeren Bindemittel entscheidend zur Funktionalität der Mörtel bei, die zwischen den Schichten eines WDVS zum Einsatz kommen.

Unsere Musterhausstudie in Dubai, die von den Dubai Central Laboratories begleitet wurde, hat nun auch für heiße Klimazonen klare Vorteile gezeigt: WDVS konnten den Energiebedarf für die Kühlung um 59 % senken.

WDVS: Dämmung mit vielen Vorteilen

Es ist bekannt, dass in kalten Klimazonen je nach Bauart bis zu 40 % der Gesamtwärme eines Hauses über die Außenwände verloren geht. Aus diesem Grund gilt die Dämmung der Außenwände als besonders effektiv, um Gebäude gegen schwankende Außentemperaturen zu wappnen. WDV-Systeme wurden Mitte des letzten Jahrhunderts entwickelt und seitdem ständig verbessert. Heute sind sie eine zuverlässige Lösung mit vielen Vorteilen. Das konnten wir auch in der Musterhausstudie in Dubai nachweisen. Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.

Vorteile für die Umwelt

Über ihre gesamte Lebensdauer hinweg sparen WDV-Systeme weitaus mehr Energie und Treibhausgas-Emissionen ein, als für ihre Herstellung, Montage und ihr Recycling erforderlich sind. Die Amortisationszeit eines typischen WDVS beträgt weniger als zwei Jahre*.

Unsere Musterhausstudie in Dubai zeigt eine Reduktion des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen um 59 %.

*Quelle: https://www.ea-etics.com/etics/benefits

Verbessertes Innenraumklima

Über 90 % unseres Lebens verbringen wir in Gebäuden. WDV-Systeme verringern die Auswirkungen von Hitzewellen im Sommer. In unserer Musterhausstudie in Dubai haben wir die Klimaanlagen in beiden Häusern auf eine Innenraumtemperatur von 23 °C eingestellt. Im gedämmten Haus blieb die Temperatur konstanter, was für ein angenehmes Wohnklima sorgte. Im ungedämmten Haus hingegen stieg die Temperatur wiederholt auf bis zu 28 °C.

Lärmreduzierung

WDV-Systeme können die Schallübertragung von Verkehrslärm und anderen Geräuschen von außen reduzieren. In unserer Musterhausstudie reduzierte das WDVS den Lärm von 70 dB auf 57 dB. Das mag auf den ersten Blick wenig erscheinen, bedeutet aber einen signifikanten Rückgang.

55 dB entsprechen moderaten Geräuschen, beispielsweise einem Gespräch in Zimmerlautstärke oder Hintergrundmusik, und liegen damit am unteren Ende der Dezibel-Skala. 70 dB ist der maximale Lärmpegel, dem man an einem normalen Tag ausgesetzt sein sollte. Betrachtet man die Intensität, so werden 70 dB als 31,6 mal lauter empfunden als 55 dB.

Wertsteigerung

Energie-ineffiziente Gebäude verlieren rapide an Wert. WDV-Systeme bewahren den Wert der Immobilie und können ihn sogar steigern. Da WDVS an der Außenseite angebracht werden, verkleinern sie auch nicht die nutz- und vermietbare Fläche.

Langlebigkeit

WDV-Systeme haben ihre Robustheit und Langlebigkeit in der Praxis bewiesen. Bei fachgerechter Montage und Pflege entspricht ihre Lebensdauer in etwa der des Gebäudes. Die Anbringung eines WDVS auf einem bereits vorhandenen WDVS ermöglicht die zukunftssichere Nachrüstung von gedämmten Fassaden.

Weitere Informationen zur Montage finden Sie in unserem Video zur fachgerechten Sanierung mit WDVS.

Bessere Bauphysik

Bei Betonskelettbauten entstehen Wärmebrücken, durch die sich der Innenraum stark aufheizen kann. Diese Wärmebrücken können nur mit einem durchgehenden Dämmsystem wie WDVS vermieden werden. Sehen Sie hier den Unterschied in unserem Video.

Was zeichnet ein gutes WDVS aus?

Die fachgerechte Montage ist eine Grundvoraussetzung für die Langlebigkeit eines WDVS. Ein weiterer Faktor ist die Qualität der einzelnen Bestandteile des Systems und deren Zusammenspiel. Die Dämmplatte ist das Herzstück des Systems, aber ohne den richtigen Kleber, den passenden Grundanstrich und ein Armierungsgewebe oder eine passende Deckschicht wäre diese Platte nicht oder nur sehr kurz nutzbar. VINNAPAS® Dispersionspulver und Dispersionen sind als polymere Bindemittel essenzielle Bestandteile der einzelnen Schichten.

VINNAPAS® polymere Bindemittel kommen in folgenden Schichten zum Einsatz: Grundierung, Klebstoff, Wasserdampfbarriere, Putz und/oder Anstrich.

Sie verleihen dem Gesamtsystem entscheidende Eigenschaften in Bezug auf Funktionalität und Dauerhaftigkeit.

Die Alternative: Wärmedämmputze (TIR)

Wärmedämmputz ist ein mineralisch gebundener Spezialputz mit leichten Bestandteilen, die eine geringe Wärmeleitfähigkeit aufweisen. Dies können expandiertes Polystyrol (EPS), Blähglas oder Ton auf der Basis von Perlit, Vermiculit, Schaumglas usw. sein.

VINNAPAS® polymere Bindemittel kommen in folgenden Schichten zum Einsatz: Klebemörtel, Dämmputz, Armierungsputz, Putz und/oder Anstrich.

VINNAPAS® Dispersionspulver und Dispersionen verleihen allen Schichten essenzielle Eigenschaften.

Noch Fragen? Sprechen Sie mit unseren Experten!

Wir haben als einer der ersten Mörtel für WDVS entwickelt und komplette WDV-Wandsysteme beispielsweise in Klimakammern getestet. Das hat uns zu Experten für maßgeschneiderte Lösungen in unterschiedlichen Klimazonen gemacht. Aufgrund unserer Erfahrung wurden wir auch als Experten in die CEN-Arbeitsgruppe berufen und arbeiten an der Formulierung der neuen EN 17237 mit.

  • Mehr Informationen zur neuen EN 17237 finden Sie hier.
  • Wenn Sie Fragen zu WDVS im Allgemeinen, zu technischen Details oder zur Zertifizierung haben, kontaktieren Sie uns gerne. Gemeinsam können wir uns für die Reduzierung der CO2-Emissionen starkmachen.
  • Für weitere Informationen über WDVS in heißen Klimazonen laden Sie unsere kostenlose Broschüre herunter. Bitte beachten Sie: Um alle Funktionen des interaktiven PDFs nutzen zu können, öffnen Sie nach dem Download die Datei mit Adobe Acrobat Reader oder einem ähnlichen Programm.

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